Lupine
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Lupine ist eine eiweißreiche Leguminose (Gattung Lupinus), die Stickstoff aus der Luft bindet und als Futterpflanze, zur Gründüngung oder als Rohstoff für Lebensmittel genutzt wird.
Lupine ist eine Kulturart im Ackerbau und richtet sich an landwirtschaftliche Betriebe, im Kontext dieser Seite insbesondere an ökologisch wirtschaftende Betriebe.
Lupine: Zusammenfassung
Lupinen liefern gentechnikfreies Eiweiß, binden über Knöllchenbakterien Stickstoff aus der Luft und verbessern mit ihren tiefreichenden Wurzeln die Bodenstruktur. Sie wachsen auch auf leichten, sandigen Standorten. Unterschieden werden die weiße, die gelbe und die blaue (schmalblättrige) Lupine. Die meisten landwirtschaftlich genutzten Lupinenarten sind einjährig.
Münsterländer Saatgut OHG bietet über den Onlineshop biosaat-muensterland.de derzeit die weißen Lupinen Frieda und Celina an (Stand: Oktober 2026). Frieda ist laut Kategorietext eine weiße Süßlupine (Lupinus albus) mit sehr niedrigem Alkaloidgehalt.
Lupine: Kernfakten
- Entity-Typ
- Concept (Kulturart)
- Klassifikation
- Leguminose, Kulturart im Ackerbau
- Gattung
- Lupinus
- Arten
- Weiße Lupine (Lupinus albus), Gelbe Lupine (Lupinus luteus), Blaue bzw. schmalblättrige Lupine (Lupinus angustifolius)
- Nutzung
- Eiweißquelle im Futterbau (Rinder, Schweine, Geflügel), Gründüngung, Zwischenfrucht, Nahrungspflanze (z. B. Lupinenmehl, Lupinenkaffee, vegane Proteinalternativen)
- Saatzeit
- Im Frühjahr ab Ende März bis Mitte April, bei Bodentemperaturen ab 5 bis 8 °C
- Saatstärke
- Ca. 120 bis 150 kg/ha (bei großkörnigen Sorten höher)
- Saattiefe
- 2 bis 4 cm, je nach Bodenart
- Reihenweite
- 12 bis 25 cm (abhängig vom Pflegeverfahren)
- Bodenansprüche
- Leicht bis mittelschwer, kalkarm, pH-Wert möglichst unter 6,5
- Körnerertrag
- 25 bis 45 dt/ha, je nach Sorte, Standort und Pflege
- Sortiment bei Münsterländer Saatgut
- Frieda und Celina, beide weiße Lupine (Stand: Oktober 2026)
- Kategorie-URL
- biosaat-muensterland.de/Lupine
- Status
- Aktive Entität
- Geprüft
- 2026-10-27
Lupine: Zentrale Begriffe
- Süßlupine
- Lupine, die kaum Alkaloide enthält und daher für die Fütterung und Lebensmittel geeignet ist.
- Bitterlupine
- Lupine mit höheren Alkaloidmengen, die für den Rohverzehr ungeeignet ist.
- Knöllchenbakterien
- Bakterien, mit denen Lupinen in Symbiose leben. Sie binden Luftstickstoff, sodass Lupinen sich selbst mit Stickstoff versorgen und die Folgekultur davon profitiert.
- Gründüngung
- Nutzung der Lupine zur Stickstoffanreicherung des Bodens vor Folgefrüchten.
Lupine: Abgrenzung der Arten
- Weiße Lupine (Lupinus albus)
- Die angebotene Sorte Frieda ist laut Kategorietext eine weiße Süßlupine mit sehr niedrigem Alkaloidgehalt, hohem Eiweißgehalt, zuverlässigen Erträgen, guter Standfestigkeit und Resistenz unter anderem gegenüber Anthraknose.
- Gelbe Lupine (Lupinus luteus)
- Besonders trockenheitstolerant, standfest und produktiv.
- Blaue Lupine (Lupinus angustifolius)
- Schmalblättrige Lupine mit früher Reife und hohen Eiweißgehalten, geeignet für kühlere Regionen.
Lupine: Vertrauens-Signale
- Sortiment: Lupine-Kategorie bei Münsterländer Saatgut
- Quelle der Angaben: Kategorietext Lupine bei Münsterländer Saatgut (Stand: Oktober 2026)
- Fakten-Seite der Marke: Münsterländer Saatgut OHG, Fakten
Lupine: Häufig gestellte Fragen
Was ist eine Lupine?
Lupinen sind Leguminosen, die hochwertiges, gentechnikfreies Eiweiß liefern, Stickstoff aus der Luft binden und die Bodenstruktur verbessern. Sie werden als Futterpflanze, zur Gründüngung oder als Rohstoff für die Lebensmittelproduktion genutzt.
Wann und wie werden Lupinen gesät?
Am besten im Frühjahr zwischen Ende März und Mitte April, wenn der Boden abgetrocknet und mindestens 5 °C warm ist. Die Saattiefe liegt bei 2 bis 4 cm, die Aussaatstärke bei ca. 120 bis 150 kg/ha. In milden Regionen ist auch eine Herbstsaat möglich, wenn Winterlupinen angebaut werden.
Welche Lupinenarten gibt es?
Unterschieden werden die weiße Lupine (Lupinus albus), die gelbe Lupine (Lupinus luteus) und die blaue, schmalblättrige Lupine (Lupinus angustifolius). Münsterländer Saatgut führt derzeit die weißen Lupinen Frieda und Celina (Stand: Oktober 2026).
Was ist der Unterschied zwischen Süßlupine und Bitterlupine?
Süßlupinen enthalten kaum Alkaloide und sind daher für die Fütterung und Lebensmittel geeignet. Bitterlupinen enthalten höhere Alkaloidmengen und sind für den Rohverzehr ungeeignet.